Ausstellung »Katzengold«, Galerie Abtart, Stuttgart /
Exhibition »Katzengold« (German for pyrit or “fool's gold“) at Gallery Abtart, Stuttgart (Germany):
Bis 2. Mai 2013 / Until 2nd of May 2013
»The Army of Luck, or: The Global Pursuit of Happiness«
Remote terminal to »Wishlful Matrix« / You&Me-isms Part 2«
Object »Ex Terminal«
Eröffnung: Donnerstag, 21. März 2013 /
Opening: Thursday, 21st of March 2013
Eröffnungsrede von Adrienne Braun, Stuttgart:
(…) Petrovskys Objekte basieren ebenfalls auf Schriftzügen aus dem öffentlichen Raum, nämlich Werbung. In seinen Installationen benutzt er ausrangierte Neonschriften und Werbebotschaften, Symbole der Konsumindustrie und ihrer Versprechen. Diese Fragmente wecken noch Konnotationen, weil die Labels uns allzu vertraut sind, quasi eingebrannt wurden. Werbung ist heute omnipräsent, allüberall werden unsere Sehnsüchte gekitzelt und wird uns vorgegaukelt, dass unsere tiefsten Wünsche und Bedürfnisse mit diesem oder jenem Produkt befriedigt werden könnten. „Wünschelmatrix“ nennt sich die Installation, die im Moment im ZKM Karlsruhe ausgestellt wird und mit der wir hier quasi verlinkt sind. Die Arbeit besteht aus mehr als 500 Leuchtzeichen. Diese fragmentierten Werbeschriften leuchten auf, wenn die Besucher über die überdimensionierte Tastatur Botschaften einspeisen. Bloß: was leuchtet da auf? Die persönlichen Wünsche werden nicht eins zu eins öffentlich gemacht, sondern übersetzt in die Sprache der Ökonomie, sie werden quasi Konsumartikeln zugeordnet. Verkürzt gesagt: Sie geben Liebe oder Gesundheit ein – und die Antwort ist Mac Donalds. Um Wünsche geht es auch bei der „Army of Luck“. 520 japanische Katzen winken uns, heißen uns freudig willkommen in diesen hehren Hallen der schönen Künste. Ein fröhliches Spektakel. Diese dämlich-drolligen Miezekätzchen sind allzu putzig anzuschauen, wie sie mit der Pfote artig wippen und winken, wieder und wieder in schönster Ordnung. Kunst kann ganz offensichtlich Spaß machen. Auch diese Installation ist interaktiv, auch hier fordert Boris Petrovsky sein Publikum auf, Glücksvorstellungen einzuspeisen. Die Hoffnungen, Wünsche und Botschaften dürfen bis zu 40 Zeichen umfassen und laufen als Leuchtschrift durch diese Art Matrix. Die japanischen Winkekatzen fungieren, selbst wenn sie nur billige Konsumartikel sind, traditionell als Glücksbringer. Hier machen sie die persönlichen Wünsche sichtbar und öffentlich. Doch Minz und Maunz, die Katzen, erheben ihre Tatzen und drohen mit den Pfoten. Ganz so unbeschwert scheint die Angelegenheit nicht zu sein. Es ist auch kein echtes Gold, dass da glänzt. Etwas stimmt hier nicht, hinter der edlen Oberfläche, hinter diesen Verheißungen brodelt es beunruhigend. Die Faszination, die von dieser Installation ausgeht, beruht auf der seriellen Anordnung der Winkekatzen. In den Regalen der Asia-Shops stehen sie irgendwie nebeneinander, hier aber ist die Reihung auf die Spitze getrieben, diese Gleichförmigkeit, die perfekte Struktur ist so betörend wie erschreckend. Es scheint eine zutiefst menschliche Leidenschaft zu sein, Mustern und Strukturen auf den Grund gehen zu wollen, in Systemen Regelmäßigkeiten und Störungen aufzuspüren. Die exakt koordiniertierten Bewegungsabläufe und Muster auf der Matrix üben eine starke Faszination aus. Das konnte man im vergangenen Jahr auf der ART Karlsruhe bestens verfolgen, weil die Besucher wie gebannt vor der Arbeit standen. Es ist wie ein Spiel, wie ein Quiz, bei dem man versucht, die Systematik zu erfassen und die Texte zu dechiffrieren. Es lassen sich auch La-Ola-Welle oder ganze Choregografien programmieren, so dass Minz und Maunz sogar zu Tänzerinnen in einem Ballett werden können. Aber man muss gar nicht „Masse und Macht“ von Elias Canetti zitieren, um zu ahnen, dass in den perfekt koordinierten Abläufen dieser bestens organisierten Masse eine Gefahr lauert. Diese güldene Katzenschar ist eben auch ein Armee und bedrohlich in ihrer roboterhaften Uniformität. Das Individuum, das zumindest zu Empathie und Verstand fähig wäre, ist hier gleichgeschaltet, abgerichtet und maschinengesteuert. Wehe, wenn sie losmarschieren. Boris Petrovskys ist dabei der Herr und Meister, der virtuos die Technik beherrscht, der ihre Möglichkeiten ausreizt, dabei aber ungesehen im Hintergrund agiert. Dadurch scheinen diese perfekt programmierten Roboter selbst das Regiment zu übernehmen. Die Technik ist intelligent, sie setzt die eingespeisten Botschaften selbsttätig um in elektronisch generierte Bewegungen. Man muss nur einen kleinen Schritt weiterdenken und schon stellt sich die bange Frage: Was, wenn die Technik sich verselbstständigt? Wenn diese Armee unter dem Vorwand, Glück zu bringen, losmarschiert und sich in ihrer ganzen Wucht und Breite durch unser Leben durchfräst? So lauern in den Arbeiten von Boris Petrovsky vielfältige Deutungsebenen, die doch immer unmittelbar und sehr präzise unsere moderne Lebenswelt reflektieren. Prima vista mögen wir es mit technischen Spielereien zu tun haben, aber die komplexen Konstruktionen dienen eben nicht dem Selbstzweck, sondern verbildlichen differenzierte Analysen der aktuellen Verhältnisse. (…)
art KARLSRUHE 2013
Remote-Terminal zur »Wünschelmatrix« auf dem Stand des ZKM, Halle 1
Donnerstag, 07. bis Sonntag 10. März 2013
Do−Sa 12−20 Uhr, So 11−19 Uhr
Die Kunstmesse art KARLSRUHE feiert 2013 ihr zehnjähriges Jubiläum. 220 international renommierte Galerien präsentieren dort Malerei, Skulptur, Zeichnungen, Grafik, Multiples und Fotografie der Klassischen Moderne und Gegenwart. Auch in diesem Jahr ist das ZKM | Karlsruhe mit einem Stand in Halle 1 sowie anlässlich des Jubiläums mit einer weiteren Ausstellungsfläche vertreten. Die BesucherInnen erhalten dort anhand ausgewählter Werke einen Einblick in aktuelle Ausstellungen sowie bevorstehende Highlights des ZKM.
»Über ein Remoteterminal haben die BesucherInnen die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden. Sie können Textbotschaften mit bis zu 60 Zeichen eingeben, die zugleich auf die im Foyer des ZKM ausgestellte, großformatige Installation »Wünschelmatrix (You&Me-isms Part 2)« des Medienkünstlers Boris Petrovsky übertragen werden. Die Matrix besteht aus über 500 Leuchtreklamebuchstaben. Dem öffentlichen Raum entnommenen, wurden die Buchstaben von Boris Petrovsky neu kombiniert und mit Leuchtdioden ausgestattet. Die »Wünschelmatrix« reagiert wie eine Lichtschreibmaschine, die Botschaften erscheinen durch sequentielles Aufleuchten der Buchstaben. Via Bildschirm können die BesucherInnen ihre Botschaft live auf der art KARLSRUHE verfolgen.«
(http://on1.zkm.de/zkm/stories/storyReader$8374)
»The Wishful Matrix – You&Me-isms/Part 2«
Interaktive Installation /
Interactive installation
Eröffnung: 1. März 2013
ZKM (Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe)
Lichthof 7
Opening: 1st of March 2013
ZKM (Center for Art and Media Karlsruhe, Germany)
Atrium 7
Die Arbeit wird ermöglicht durch die Kooperation der Galerie Abtart, Stuttgart mit dem ZKM Karlsruhe. /
This project is enabled by the cooperation between Gallery Abtart, Stuttgart and ZKM Karlsruhe.
15th of December 2012
Publication / Book
(quote from the DAAB Website)
13.12.2012 / 13th of December 2012
Ich freue mich, die Auszeichnung meiner Installation »The Global Pursuit of Happiness, or: The Army of Luck« als Jury Selection durch das Japan Media Arts Festival bekannt geben zu dürfen. /
I am glad to announce the honouring of my installation »The Global Pursuit of Happiness, or: The Army of Luck« as Jury Selection by the Japan Media Arts Festival.
Talking machines – Interactive installation made of 100 household appliances
Installation im Atrium/ Innenhof der PHTG Kreuzlingen, Schweiz
Finissage: Mittwoch, 12. Dezember 2012, 18:00 Uhr
Verlängert bis 15.12.2012
Gebäude »M«, Unterer Schulweg 3, Kreuzlingen, Schweiz
Ort: Siehe Lageplan links!/
Installation in the inner courtyard of the PHTG Kreuzlingen, Switzerland
Finissage: Wednesday, 12th of December 2012, 6 p.m.
Exihibited until the 15th of December 2012
Presse (Südkurier, 11.12.2012)
Presse (Thurgauer Zeitung, 19.11.2012)
16. November 2012
Presseartikel zu »Matrix K« : Mut zeigen zur Unvorhersehbarkeit von Kunst
26. Oktober 2012
Ich freue mich, den Gewinn des Wettbewerbs für die 13. und finale Skulptur des Ortsrundweg Kluftern/Friedrichshafen bekannt geben zu können.
Der eingeladene, dreiphasige Wettbewerb startete im April 2012.
Während 2005 und 2011 wurden auf dem Skulpturenweg bereits 12 Objekte aufgestellt. Als 13. Objekt wird mit »Matrix K« ein mediales wie skulpturales Portal errichtet, das aus Glas, Stahl und schaltbaren Elemente besteht.
April 2012:
Einladung zum Wettbewerb für eine Skulptur im Öffentlichen Raum in Kluftern, Friedrichshafen, Bodensee /
Invitation for the competition for a sculpture in public space in the municipality of Kluftern, Friedrichshafen, Lake of Constance
“Zum 1250. Jubiläum im Jahr 2014 soll 13. Torprojekt fertig werden
Gunnar Seitz stellte im Ortschaftsrat Kluftern am Donnerstagabend den Stand des Leuchtturmprojekt für die Kunst am Ortsrundweg, Abschnitt 3, vor. In die engere Auswahl für das 13. Torprojekt zur Geschichte des Orts, das im Jubiläumsjahr 2014 fertig werden soll, sind von der fünfköpfigen Jury die Künstlerin Daniele Gugg sowie die Künstler Peter Staffan Lundberg und Boris Peter Petrovsky benannt worden.
Ersatz-Künstler sind Pietro Sanguineti und Hans Dieter Schaal. Es gab Termine vor Ort und die Künstler haben Vorentwürfe eingereicht. (...)
Der Konstanzer Boris Peter Petrovsky will mit einer „Klause“ die Verbindung zum Kloster St. Gallen darstellen. Dabei handelt es sich um ein Lichtobjekt. Zwischen zwei Panzerglasplatten entstehen sich ständig änderte „Pixelspuren“. Interaktiv über SMS oder über eine Webcam am Bodenseeufer oder in St. Gallen können Passanten in die Form projiziert werden.“
(Südkurier, 17.07.2012)
25.09.2012: Übergabe meines offiziellen Konstanzer ”Chairs“ im Kulturzentrum am Münster an die Aktion »Chairity2012« zum 60jährigen Jubiläum des Landes BaWü.
Dann geht er weiter in die Staatsgalerie Stuttgart und ist ab dem 5. November 2012 dann zusammen den anderen 60 Stühlen zu sehen, bevor er versteigert wird.
chairity.satcomgemini.de
»Die TAT nimmt Platz auf dem Stuhl des guten Gewissens«
KUNSTNACHT KONSTANZ
22. September 2012
Latest press/ Aktueller Artikel Kunstnacht
Website Kunstnacht: Musikalisch-visuelle Performance mit Krautfass 3000
Artikel Südkurier zur Kunstnacht
»BLAUE STUNDE«
Galerie Feurstein, Feldkirch, Austria
MIT THOMAS DEYLE - PHILIPP GEIST - ROSA M HESSLING - GÜNTHER HOLDER - EDDA JACHENS - BORIS PETROVSKY - FRANK PIASTA - DIRK SALZ - ELISABETH VARY
Eröffnung: Samstag, 04. August 2022, 11.00 Uhr
Dauer: 04. August - 01. September 2012
»powerFLOWER«
VERNISSAGE / OPENING: Freitag, 11. Mai 2012, 19:30 Uhr
AUSSTELLUNGSDAUER / DURATION OF THE EXHIBITION: 11.05.–11.08.2012
ORT / AT: GALERIE ABTART | REMBRANDTSTRASSE 18 | 70567 STUTTGART | Germany
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen (ISBN 978-3-00-038219-2)
KURATIERT VON TILMAN UND GABRIELE OSTERWOLD
EINFÜHRUNG: Tilman Osterwold
Die Macht der Blumen –ihr ambivalenter Zauber, die auf das Lebensgefühl des Menschen übertragbaren Bedeutungsebenen sind ein zentrales Thema in der heutigen Kunst. Weltweit und vor dem Hintergrund unterschiedlicher Kulturen setzen sich Künstlerinnen und Künstler mit ästhetischen Kategorien, mit der natürlichen Stimulanz, der komplexen Symbolik und der magischen Aura blühender und verblühender Pflanzen auseinander. Ihre Konzeptionen visualisieren natürliche Phänomene als existentielle Bild- und Formenwelten, sie reflektieren die massenmedialen Infiltrationen, die Inflation veroberflächlichter Images und künstlicher Klischees der Verwertungsstrategien von Werbung, Moden, Trends und Alltagskulturen. Innerhalb der zyklischen Bewegung von blühen und welken entschlüsseln die Künstler den Widerspruch zwischen Euphorie und der Macht der Vergänglichkeit: gebrochene Romantizismen sind mit subversiver Hintergründigkeit, Buntheit ist mit Grauheit konfrontiert.
Die Ausstellungsbeiträge verbildlichen spezifische, individuelle Sichtweisen zum Thema »powerFLOWER« in vielschichtigen Medien: Malerei, Skulptur, Cuts, Foto, Video, Performance, Installation. Ihre Konzeptionen realisieren die Künstler vor dem Hintergrund kunst- und kulturgeschichtlicher Wahrnehmung, die in ihren Werken teils direkt oder eher indirekt konkretisiert ist. Die Ausstellungspräsentation in dem Neubau der Galerie ABTART zielt auf eine atmosphärische Durchdringung jener heterogenen künstlerischen Welten und Sichtweisen zum Thema »powerFLOWER«.
Teilnehmende Künstler:
Mark Alexander | Halil Altindere | John M Armleder | Bill Beckley | Katharina Bosse | Gregory Crewdson | Hans-Peter Feldmann | Fischli / Weiss | Friedemann Flöther | Thomas Florschuetz | Cordula Güdemann | Ottmar Hörl | Peter Holl | Dennis Hopper | Rachel Khedoori | Marie-Jo Lafontaine | Laura Letinsky | Yi Zheng Lin | Robert Longo | Mirko Martin | Pia Maria Martin | Hiroyuki Masuyama | Rupprecht Matthies | Mariella Mosler | Takashi Murakami | Yves Netzhammer | Gabriela Oberkofler | Tony Oursler | Boris Petrovsky | Stefanie Pöllot | Marc Quinn | Tobias Rehberger | Stefan Rohrer | David Salle | Kenny Scharf | Annette Schröter | Thomas Schütte | Luzia Simons | Thomas Stimm | Elaine Sturtevant | Susanna Taras | Wolfgang Tillmans | Oliver Wetterauer
More press releases at the bottom of this page / Weitere Presse unten auf dieser Seite
KUNST Magazin (10.04.2012)
»Abenteuerlustig war auch das auf der Art Karlsruhe 2012 gezeigte Projekt „The Global Pursuit of Happiness or: The Army of Luck“, eine interaktive Installation aus 520 goldglänzenden japanischen Winkekatzen des Konzeptkünstlers Boris Petrovsky. Den populärphilosophischen Trend zur Ausdifferenzierung von Glück und der Suche danach nimmt Petrovsky zum Anlass, um mit seiner symbolisch aufgeladenen kleinen Fetischarmee Zeichensysteme, Vernetzungsstrategien und ihren Anteil an der Konstruktion von Wirklichkeit zu hinterfragen; den Katzen kommt dabei die Doppelrolle als Bedeutungsträger und -vermittler zu. Formalästhetisch bringt Petrovsky außerdem das Verhältnis des Individuums zur Masse und die Wohlstandsversprechungen der Konsumgesellschaft ins Spiel. Die Installation lässt die Interaktion zwischen Werk und Betrachter nicht nur auf mentaler Ebene stattfinden: Eine in den kleinen Katzenärmchen eingebaute computergesteuerte Pfotenmechanik vermittelt ausgewählte Botschaften (auf der art Karlsruhe konnten diese von Messebesuchern auf Postkarten eingereicht werden), die für den Betrachter als Laufschrift nicht nur lesbar, sondern durch ein eigenartiges mechanisches Schwarmgeräusch sogar hörbar werden.
Bis zum 20.4. stellt Petrovsky in der Galerie sogenannte „iCluster“ aus, die bewusst an die Idee von medialer Ich-Erweiterung der Apple- Produkte anknüpfen. Die Objekte aus recycelten Neonröhren wirken zunächst, als wäre das Frühwerk Bruce Naumans in den Schleudergang geraten, bieten als wandelbare Informationsträger aber wiederum performatives Potenzial.«
Julika Nehb, KUNST Magazin. 10.04.2012
Eröffnung 13. März 2012. 100-jähriges Jubiläum der Deutschen Nationalbibliothek Leipzig.
Interactive Installation for the German National Library at Leipzig, Deutsches Buch- und Schriftmuseum (Museum of Books and Lettering and Typeface).
Opening 13th of March 2012. 100-year Anniversary of the National Library Leipzig.
Exhibition/Ausstellung
»REFLEX – Helligkeit+Wirkung«
Boris Petrovsky und Nikolaus Koliusis
Galerie ABTART, Stuttgart (Germany)
AUSSTELLUNGSDAUER / DURATION OF THE EXHIBITION: 07.02.–20.04.2012
Opening / Vernissage: Friday, the 17th of February, 7.30 pm / Freitag, 17. Februar 2012, 19:30 Uhr
Opening Speech / Einführung: Adrienne Braun (Stuttgarter Zeitung, ART, SZ)
Friday, 17th of March until 20th of April 2012 /Freitag 17.2. – 20.4.2012
pening Speech by
»Boris Petrovskys „Cluster“-Installationen bestehen aus verwobenen Neonröhren, technischen Materialien, Plexiglas und Silikon. Daraus formt er Buchstaben, Zeichen oder abstrakte Formen und Strukturen, die thematisch miteinander zu sogenannten „iClustern“ verwoben werden. Die Neonglasröhren beleuchten mit dicht umschlungenen Verkabelungen die Installationen, in denen auch immer wieder verschiedene Bewegungen ablaufen.«
Solo Artist Show Art Karlsruhe 2012
Boris Petrovsky, »The Global Pursuit of Happiness, or: The Army of Luck«
At the art fair »Art Karlsruhe 2012« I am represented by gallery ABTART (Stuttgart) with an »one artist show«.
I show my new installation »The Global Pursuit of Happiness, or: The Army of Luck«.
From the 8th until the 11th of March, 2012. Stand H2/D22. /
Auf der Messe »Art Karlsruhe 2012« bin ich mit einer »one artist show« über die Galerie ABTART (Stuttgart) mit meiner neuen Installation »The Global Pursuit of Happiness, or: The Army of Luck« vertreten.
Art Karlsruhe 2013
Interaktions-Remote-Terminal »Wünschelmatrix« auf dem Stand des ZKM, Halle 1
Die Kunstmesse art KARLSRUHE feiert 2013 ihr zehnjähriges Jubiläum. 220 international renommierte Galerien präsentieren dort Malerei, Skulptur, Zeichnungen, Grafik, Multiples und Fotografie der Klassischen Moderne und Gegenwart. Auch in diesem Jahr ist das ZKM | Karlsruhe mit einem Stand in Halle 1 sowie anlässlich des Jubiläums mit einer weiteren Ausstellungsfläche vertreten. Die BesucherInnen erhalten dort anhand ausgewählter Werke einen Einblick in aktuelle Ausstellungen sowie bevorstehende Highlights des ZKM.
Der art SHUTTLE, der die art KARLSRUHE [Abfahrt immer um »halb«] mit dem ZKM [Abfahrt zu Messe immer um »volle Uhrzeit«] und der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe verbindet, verkehrt stündlich: Do−Sa von 11.30−20.30 Uhr und So 10.30−19.30 Uhr.
Über ein Remoteterminal haben die BesucherInnen die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden. Sie können Textbotschaften mit bis zu 60 Zeichen eingeben, die zugleich auf die im Foyer des ZKM ausgestellte, großformatige Installation »Wünschelmatrix (You&Me-isms Part 2)« des Medienkünstlers Boris Petrovsky übertragen werden. Die Matrix besteht aus über 500 Leuchtreklamebuchstaben. Dem öffentlichen Raum entnommenen, wurden die Buchstaben von Boris Petrovsky neu kombiniert und mit Leuchtdioden ausgestattet. Die »Wünschelmatrix« reagiert wie eine Lichtschreibmaschine, die Botschaften erscheinen durch sequentielles Aufleuchten der Buchstaben. Via Bildschirm können die BesucherInnen ihre Botschaft live auf der art KARLSRUHE verfolgen.
Skulpturale
Snapshot of a calm moment at Saturday's 60 minutes of lively discussion at »Skulpturale« about sculpture: its today's possible figurative appearance, the possibly inherent or non-inherent qualities of sculpture and the relevance of the idea of sculpture nowadays.
From left to right: Host Bernd Stieghorst (CH)
Frank Thorsten Moll, Head of Art Department / Leiter der Kunstabteilung, Zeppelin Museum Friedrichshafen (GER)
Boris Petrovsky, Visual and Media Artist / Bildender und Medien Künstler (GER)
Prof. Dr. Ferdinand Ulrich, Head of / Direktor Kunsthalle Recklinghausen, Head of Art Exhibition of / Leiter der Kunstausstellung der »Ruhrfestspiele«, Professor at Art Academy / an der Kunstakademie Münster (GER)
Markus Landert, Head of Museum of Fine Art / Direktor Kunstmuseum Kanton Thurgau, Kartause Ittingen (CH)
Saturday, 19th of November 2011
»Skulpturale« Konstanz (Ger)
See Video of my Installation.
Kunststiftung Landkreises Konstanz
Besuch der Delegation der Kunststiftung des Landkreises Konstanz im Atelier am 11. Oktober 2011.
Mit Landrat Frank Hämmerle, Horst Eickmeyer, Manfred Sailer, Wilderich Graf von und zu Bodman und Wolfgang Kramer.
Ankauf des Objektes »iDecoration« für die Kunstsammlung der Kunststiftung.
Photo of composer and campanula-player Michael Denhoff improvises with the noise-events of my installation »iJam« at »Skulpturale« in Konstanz, 18th of November.
Fantastic intervention!
Performance of the Band »Krautfass3000« with Boris Petrovsky, the interactive installation »You&Me-isms/Part I« and the visitors as users at BEYOND-Festival Center for Art and Media Karlsruhe (ZKM), Germany. 28th of May, 9 p.m. at ZKM_Subroom.
The performance was filmed as world's first 3D 720p live stream via Internet!
The Installation »You&Me-isms / part I« was linked to and interconnected with two other installations of Boris Petrovsky: »The Nixie Mixie Matrix« at
»Lille 3000 / Paranoia«, Gare St. Sauveur de Lille, April 13th until August 14th 2011
and »The Wishful Matrix« at Mapping-Festival,BAC, Geneva, Switzerland from the 19th of May until the 29th of May 2011.User messages were exchanged, processed and displayed between the three artistic matrix systems.Drei Installationen sind gegenwärtig miteinander verlinkt und verschaltet:
»The
Nixie Mixie Matrix« in der
Ausstellung Paranoïa in Lille, Frankreich
»The Wishful Matrix« beim Mapping-Festival im BAC in Genf, Schweiz
»You&Me-isms
/ Part I« im ZKM Karlsruhe.
Botschaften der User werden zwischen den drei künstlerischen Matrix-Systemen ausgetauscht.
Frankfurter Allgemeine Zeitung